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Elternschaft & Kindererziehung

Kinderkrankheiten: Ursachen, Symptome und Behandlung

Symbolbild Familie und Alltag

Kinderkrankheiten sind, wie der Name schon sagt, verbreitete Erkrankungen, die hauptsächlich Kinder betreffen. Oft handelt es sich dabei um Infektionskrankheiten, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden und typische Symptome aufweisen. Fast jedes Kind macht im Laufe seiner Entwicklung die eine oder andere Kinderkrankheit durch. Häufig führen diese Infektionen zu einer lebenslangen Immunität, was bedeutet, dass man sie in der Regel nur einmal im Leben bekommt. Auch wenn viele Kinderkrankheiten harmlos verlaufen, ist es wichtig, die Anzeichen zu kennen und zu wissen, wann ärztliche Hilfe notwendig ist.

Kinderkrankheiten sind im Grunde genommen eine Gruppe von Infektionskrankheiten, die in der Kindheit besonders häufig auftreten. Ihr Name stammt aus einer Zeit, in der diese Krankheiten fast ausschließlich Kinder betrafen und sich rasend schnell in Kindergärten und Schulen verbreiteten. Ein Hauptgrund für ihre Häufigkeit in jungen Jahren ist das noch unerfahrene Immunsystem von Kindern. Neugeborene verfügen zwar über einen sogenannten Nestschutz durch Antikörper, die sie von der Mutter erhalten haben, dieser nimmt jedoch in den ersten Lebensmonaten ab. Das kindliche Immunsystem muss dann lernen, mit den verschiedenen Erregern in der Umwelt umzugehen und Abwehrmechanismen aufzubauen. Jeder Kontakt mit einem Virus oder Bakterium ist eine „Übung“ für das Immunsystem.

Erreger und Übertragungswege

Die meisten Kinderkrankheiten sind viraler Natur, einige wenige werden durch Bakterien verursacht. Die Übertragung erfolgt meist über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen), direkten Kontakt oder Schmierinfektion. Da Kinder im Spiel oft engen Kontakt haben und Hygienevorschriften (wie regelmäßiges Händewaschen) noch nicht immer verinnerlicht sind, ist die Verbreitung in Kindergärten und Schulen besonders effektiv.

Immunität nach durchgemachter Krankheit

Ein charakteristisches Merkmal vieler Kinderkrankheiten ist die nach der Genesung erworbene Immunität. Das bedeutet, dass der Körper Antikörper gegen den spezifischen Erreger gebildet hat und bei einem erneuten Kontakt in der Regel nicht mehr erkrankt. Dies ist auch der Grund für die Entwicklung von Impfungen: Sie sollen den Körper anregen, diese Immunität aufzubauen, ohne die Krankheit selbst durchmachen zu müssen.

Typische Kinderkrankheiten: Symptome und ihr Verlauf

Die Symptome von Kinderkrankheiten können sehr vielfältig sein, von leichtem Fieber und Hautausschlag bis hin zu schwerwiegenderen Komplikationen. Hier ein Überblick über einige der bekanntesten.

Masern (Morbilli)

Masern sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch das Masernvirus ausgelöst wird. Sie gelten als eine der schwerwiegendsten Kinderkrankheiten, da sie mit ernsthaften Komplikationen einhergehen können.

  • Ursache: Masernvirus
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion
  • Symptome:
  • Prodromalstadium (Vorläuferstadium): Fieber, Husten, Schnupfen, Konjunktivitis (Bindehautentzündung), manchmal auch die sogenannten Koplik-Flecken (weißliche Punkte an der Wangenschleimhaut). Dieses Stadium dauert etwa 3-4 Tage.
  • Exanthemstadium: Nach einem kurzen Fieberabfall steigt das Fieber erneut stark an. Ein großfleckiger, rötlich-brauner Hautausschlag breitet sich vom Kopf (hinter den Ohren) über den Körper aus und kann stark jucken.
  • Komplikationen: Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Krupp-Husten, in seltenen Fällen auch Masern-Enzephalitis (Gehirnentzündung), die zu bleibenden Schäden oder sogar zum Tod führen kann. Eine besonders gefürchtete und tödlich verlaufende Spätkomplikation ist die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE).
  • Behandlung: Symptomatisch. Bettruhe, fiebersenkende Mittel, ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bei bakteriellen Superinfektionen Antibiotika.
  • Schutz: Impfung (MMR-Impfung).

Röteln (Rubeola)

Röteln sind eine meist milde Viruserkrankung, die ebenfalls durch ein Virus ausgelöst wird. Während sie für Kinder oft harmlos ist, birgt sie für Schwangere und deren ungeborenes Kind erhebliche Risiken.

  • Ursache: Rötelnvirus
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion
  • Symptome:
  • Leichtes Fieber: Oft nur geringfügig erhöht.
  • Hautausschlag: Ein heller, kleinfleckiger, rosafarbener Ausschlag, der meist im Gesicht beginnt und sich schnell über den gesamten Körper ausbreitet. Er blasst meist nach 1-3 Tagen wieder ab.
  • Lymphknotenschwellungen: Oft schwellen die Lymphknoten im Nacken und hinter den Ohren deutlich an.
  • Komplikationen: Bei Kindern selten. Bei Schwangeren (besonders im ersten Trimester) kann eine Rötelninfektion zum fetalen Rötelnsyndrom führen, mit Fehlbildungen wie Herzfehlern, Taubheit, Blindheit oder geistiger Retardierung beim Kind.
  • Behandlung: Symptomatisch.
  • Schutz: Impfung (MMR-Impfung).

Windpocken (Varizellen)

Windpocken sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung, hervorgerufen durch das Varizella-Zoster-Virus. Nach der Genesung bleibt das Virus im Körper latent und kann im Erwachsenenalter Gürtelrose verursachen.

  • Ursache: Varizella-Zoster-Virus
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion, direkter Kontakt mit Bläschenflüssigkeit, Schmierinfektion.
  • Symptome:
  • Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl: Oft schon vor dem Ausschlag.
  • Juckender Hautausschlag: Charakteristisch sind kleine, rote Flecken, die sich schnell zu Bläschen entwickeln. Diese Bläschen platzen auf, verkrusten und heilen ab. Das Besondere ist, dass alle Stadien (Fleck, Bläschen, Kruste) gleichzeitig nebeneinander auftreten können ("Sternenhimmel"). Der Ausschlag beginnt oft am Rumpf und breitet sich dann auf das Gesicht, die Kopfhaut und die Gliedmaßen aus. Auch Schleimhäute können betroffen sein.
  • Komplikationen: Bakterielle Superinfektionen der Haut durch Kratzen, Lungenentzündung, selten neurologische Komplikationen. Bei Erwachsenen kann eine Windpockenerkrankung schwerwiegender verlaufen.
  • Behandlung: Symptomatisch. Juckreizlindernde Mittel (Cremes, Bäder), Fieber senken. Wichtig ist es, Kratzen zu vermeiden, um Narbenbildung und Superinfektionen vorzubeugen.
  • Schutz: Impfung.

Scharlach

Scharlach ist im Gegensatz zu den vorher genannten Erkrankungen eine bakterielle Infektion.

  • Ursache: Bakterien (Streptokokken der Gruppe A)
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion
  • Symptome:
  • Plötzlicher Beginn: Hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden.
  • Hautausschlag: Ein feiner, punktförmiger, leuchtend roter Ausschlag, der sich rau anfühlt (ähnlich Sandpapier). Er beginnt oft in den Achselhöhlen und Leisten und breitet sich über den ganzen Körper aus, spart jedoch meist den Bereich um den Mund aus (blasse Mund-Kinn-Dreieck).
  • Erdbeerzunge (Himbeerzunge): Die Zunge ist zunächst weiß belegt, später leuchtend rot mit prominenten Geschmackspapillen.
  • Komplikationen: Ohne Behandlung können Folgeerkrankungen wie rheumatisches Fieber (mit Herzklappenentzündung) oder akute Glomerulonephritis (Nierenentzündung) auftreten.
  • Behandlung: Antibiotika (Penicillin ist Mittel der Wahl). Eine frühzeitige Antibiotikatherapie verkürzt die Ansteckungsfähigkeit und reduziert das Komplikationsrisiko.
  • Besonderheit: Da Scharlach durch verschiedene Stämme der Streptokokken ausgelöst werden kann, ist eine mehrmalige Erkrankung möglich, da keine vollständige Immunität gegen alle Stämme erworben wird.

Mumps (Parotitis epidemica)

Mumps ist eine Viruserkrankung, die vor allem die Speicheldrüsen befällt.

  • Ursache: Mumpsvirus
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion
  • Symptome:
  • Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl.
  • Schwellung der Ohrspeicheldrüsen (Parotis): Meist einseitig beginnend, später oft auch beidseitig. Die Schwellung kann schmerzhaft sein und das Kauen erschweren. Der Kieferwinkel und der Bereich vor dem Ohr schwellen an.
  • Komplikationen: Bei Jungen kann es zu einer Hodenentzündung (Orchitis) kommen, die im Erwachsenenalter zu Unfruchtbarkeit führen kann. Bei Mädchen ist eine Eierstockentzündung (Oophoritis) möglich, aber seltener. Weiterhin können Gehirnhautentzündung (Meningitis) oder Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auftreten.
  • Behandlung: Symptomatisch. Fiebersenkende Mittel, Schmerzmittel, weiche Kost.
  • Schutz: Impfung (MMR-Impfung).

Drei-Tage-Fieber (Exanthema subitum / Roseola infantum)

Das Drei-Tage-Fieber ist eine sehr häufige und meist harmlose Viruserkrankung, die typischerweise Säuglinge und Kleinkinder betrifft.

  • Ursache: Humane Herpesviren 6 und 7 (HHV-6, HHV-7)
  • Übertragung: Tröpfcheninfektion
  • Symptome:
  • Plötzlich hohes Fieber: Das Fieber steigt schnell auf 39-40°C an und hält meist 3 Tage an.
  • Fieberabfall und Ausschlag: Nach dem plötzlichen Fieberabfall erscheint ein feinfleckiger, rosa-roter Ausschlag, der meist am Rumpf beginnt und sich auf Hals und Gesicht ausbreitet. Er verschwindet meist innerhalb weniger Stunden bis Tage.
  • Guter Allgemeinzustand: Trotz des hohen Fiebers sind die Kinder oft überraschend fit.
  • Komplikationen: Gelegentlich Fieberkrämpfe aufgrund des schnellen Fieberanstiegs.
  • Behandlung: Symptomatisch. Fiebersenkende Mittel.
  • Schutz: Keine Impfung verfügbar.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine häufige, meist milde Viruserkrankung.

  • Ursache: Enteroviren (meist Coxsackie-Viren)
  • Übertragung: Schmierinfektion (Stuhl, Speichel), Tröpfcheninfektion.
  • Symptome:
  • Leichtes Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl.
  • Bläschen und Rötungen: Typisch ist ein Ausschlag mit kleinen roten Flecken und Bläschen an den Händen (oft auch an den Handflächen), Füßen (oft auch an den Fußsohlen) und im Mund (Zunge, Wangenschleimhaut, Rachen). Die Bläschen im Mund können sehr schmerzhaft sein und das Essen und Trinken erschweren.
  • Komplikationen: Extrem selten Hirnhautentzündung oder Herzmuskelentzündung.
  • Behandlung: Symptomatisch. Schmerzmittel für Bläschen im Mund, ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Schutz: Keine Impfung. Regelmäßiges Händewaschen kann die Ausbreitung reduzieren.

Allgemeine Behandlungsgrundsätze bei Kinderkrankheiten

Die Behandlung der meisten Kinderkrankheiten ist symptomatisch, da es oft keine spezifischen Medikamente gegen die viralen Erreger gibt (Ausnahme ist Scharlach). Ziel ist es, die Beschwerden des Kindes zu lindern und Komplikationen vorzubeugen.

Fiebermanagement

Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Es muss nicht zwingend gesenkt werden, wenn das Kind gut darauf reagiert und der Allgemeinzustand nicht stark beeinträchtigt ist.

  • Fiebersenkende Mittel: Bei hohem Fieber (über 39°C), schlechtem Allgemeinzustand oder Schmerzen können fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen gegeben werden. Die Dosierung muss alters- und gewichtsgerecht sein.
  • Wadenwickel: Können bei gut durchbluteten, warmen Beinen zur Fiebersenkung beitragen. Wichtig ist, dass die Wickel nicht zu kalt sind und das Kind dabei nicht friert.
  • Leichte Kleidung: Damit die Körperwärme entweichen kann.

Flüssigkeitszufuhr sicherstellen

Gerade bei Fieber oder Halsentzündungen ist es essenziell, dass das Kind ausreichend trinkt, um einer Austrocknung vorzubeugen.

  • Anbieten: Wasser, ungesüßte Tees, verdünnte Säfte.
  • Kleine Schlucke: Auch wenn das Schlucken schmerzt, immer wieder kleine Mengen anbieten.

Linderung von Juckreiz und Schmerzen

Hautausschläge können stark jucken, Bläschen im Mund schmerzen.

  • Juckreiz: Kühlende Lotionen, feuchte Umschläge oder spezielle juckreizstillende Mittel (z. B. mit Polidocanol) können helfen. Bei Windpocken können auch gerbstoffhaltige Tinkturen oder Bäder mit Haferflocken den Juckreiz lindern. Kurz geschnittene Fingernägel verhindern, dass das Kind sich beim Kratzen verletzt oder bakterielle Infektionen verursacht.
  • Schmerzen: Schmerzmittel können helfen, besonders bei Halsschmerzen oder starken Kopfschmerzen. Bei Bläschen im Mund sind weiche, kühle Speisen und Getränke oft angenehmer.

Bettruhe und Schonung

Auch wenn Kinder oft versuchen, weiter zu spielen, ist ausreichend Ruhe wichtig für die Genesung. Überanstrengung kann den Heilungsprozess verzögern.

Hygiene

Regelmäßiges Händewaschen ist entscheidend, um die Verbreitung von Keimen im Haushalt und an andere Personen zu minimieren.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Obwohl die meisten Kinderkrankheiten einen milden Verlauf nehmen, gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Konsultation unbedingt notwendig ist.

Anzeichen für Komplikationen

  • Hohes Fieber, das sich nicht senken lässt: Insbesondere bei Säuglingen unter drei Monaten ist Fieber immer ein Grund zur sofortigen Vorstellung.
  • Atemnot, starker Husten: Könnte auf eine Lungenentzündung oder Krupp-Husten hindeuten.
  • Starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtscheu, Bewusstseinsstörungen: Können Anzeichen einer Hirnhautentzündung sein.
  • Starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall: Insbesondere wenn das Kind zusätzlich austrocknet.
  • Bläuliche Lippen oder Haut.
  • Ausschlag, der sich nicht wegzudrücken lässt (Petechien): Kann auf eine schwere bakterielle Infektion hinweisen (z.B. Meningokokken).
  • Hautausschlag, der sich schnell ausbreitet oder entzündet aussieht.
  • Zeichen einer Dehydrierung: Wenig Urin, trockene Schleimhäute, eingesunkene Fontanelle bei Säuglingen, Apathie.
  • Allgemein schlechter Allgemeinzustand: Das Kind ist apathisch, sehr müde, reagiert kaum, ist ungewöhnlich reizbar oder weint untröstlich.

Besonderheiten bei Säuglingen und Kleinkindern

Jüngere Kinder, insbesondere Säuglinge, können Krankheiten anders und oft schwerwiegender als ältere Kinder oder Erwachsene durchmachen. Ihr Immunsystem ist noch unreif. Daher gilt: Bei Unsicherheit immer einen Arzt konsultieren!

Vorerkrankungen und Immunschwäche

Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Asthma, Herzfehler) oder Immunschwäche (z.B. Chemotherapie) können Kinderkrankheiten schwerer ertragen. Hier ist eine frühe ärztliche Konsultation entscheidend.

Vorbeugung: Impfungen und Hygienemaßnahmen

Die wirksamste Methode, um schwere Verläufe von Kinderkrankheiten zu verhindern, sind Schutzimpfungen. Daneben spielen allgemeine Hygieneregeln eine wichtige Rolle.

Die Bedeutung von Impfungen

Moderne Impfstoffe haben das Auftreten und die Schwere vieler Kinderkrankheiten drastisch reduziert. Impfungen schützen nicht nur das geimpfte Kind, sondern tragen auch zum sogenannten Herdenschutz bei. Das bedeutet, wenn ausreichend viele Menschen geimpft sind, können sich Erreger schwerer in der Bevölkerung ausbreiten und schützen so auch diejenigen, die nicht geimpft werden können (z.B. Säuglinge, Immunschwache).

  • MMR-Impfung: Schützt vor Masern, Mumps und Röteln. Wird in der Regel im Alter von 11-14 Monaten und eine zweite Dosis im Alter von 15-23 Monaten verabreicht.
  • Varizellen-Impfung: Schützt vor Windpocken. Erfolgt oft gleichzeitig mit der MMR-Impfung (MMRV-Impfung) oder separat im selben Zeitraum.
  • Scharlach: Gegen Scharlach gibt es keine Impfung. Hier ist die schnelle antibiotische Behandlung bei Erkrankung wichtig, um Spätfolgen zu vermeiden.

Hygienemaßnahmen im Alltag

Obwohl Impfungen einen hervorragenden Schutz bieten, sind einfache Hygienemaßnahmen weiterhin wichtig, um die Ausbreitung von Infektionen zu minimieren.

  • Händewaschen: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife, insbesondere nach dem Husten, Niesen, Toilettengang und vor dem Essen.
  • Abstand halten: Im Krankheitsfall den Kontakt zu anderen Kindern so weit wie möglich reduzieren, um die Ansteckung zu vermeiden.
  • Niesen und Husten in die Armbeuge: Anstatt in die Hände.
  • Oberflächen reinigen: Häufig berührte Oberflächen regelmäßig reinigen.
  • Nicht in die Hände niesen oder husten: Und vor allem nicht das Gesicht berühren.

Kinderkrankheiten gehören oft zum Großwerden dazu. Mit Wissen über ihre Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten sowie den effektiven Schutz durch Impfungen können Eltern dazu beitragen, dass ihre Kinder sicher und gut durch diese Phase kommen. Bei Unsicherheiten oder ungewöhnlichen Symptomen sollte immer ein Kinderarzt konsultiert werden.



FAQs


Was sind Kinderkrankheiten?

Kinderkrankheiten sind Krankheiten, die hauptsächlich bei Kindern auftreten. Sie können durch Viren, Bakterien oder andere Erreger verursacht werden und reichen von harmlosen Infektionen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen.

Welche Arten von Kinderkrankheiten gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Kinderkrankheiten, darunter Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Scharlach, Keuchhusten und viele andere. Einige dieser Krankheiten können durch Impfungen verhindert werden.

Wie werden Kinderkrankheiten übertragen?

Kinderkrankheiten können durch Tröpfcheninfektion, direkten Kontakt mit infizierten Personen oder durch kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Es ist wichtig, gute Hygienepraktiken zu befolgen, um die Verbreitung von Kinderkrankheiten zu verhindern.

Welche Symptome haben Kinderkrankheiten?

Die Symptome von Kinderkrankheiten können je nach Krankheit variieren, können aber Fieber, Hautausschläge, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein umfassen.

Wie können Kinderkrankheiten behandelt werden?

Die Behandlung von Kinderkrankheiten hängt von der spezifischen Krankheit ab. In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein, während in anderen Fällen Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ausreichen können. Es ist wichtig, bei Verdacht auf eine Kinderkrankheit einen Arzt aufzusuchen.

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